Erich Irlstorfer

Mitglied des Deutschen Bundestages - Ausschuss für Gesundheit

Pflegeroboter Pepper zu Besuch

23. Juni 2017
Erich Irlstorfer mit Roboter Pepper

Dass Arbeit auch sehr vergnüglich sein kann, zeigte der Parlamentarische Lunch am Dienstag unter der Schirmherrschaft von Erich Irlstorfer, MdB.

Hier wurde die Frage erläutert, wie Pflege in Zukunft aussehen könnte. Um dies zu veranschaulichen war extra Roboter „Pepper“ angereist und zeigte sein Können.

Vier Impulsvorträgen leiteten zu einer spannenden Diskussion über, die viele Facetten der Pflege der Zukunft zeigte.

Dass die Zukunft nicht allein elektronisch betrieben werden kann, wurde schnell klar. Das Wichtigste bleibt der Mensch — sowohl der Pflegende, als auch der zu Pflegende!

Reform der Pflegeberufe kommt

22. Juni 2017

Heute wurde im Deutschen Bundestag in 2. und 3. Lesung das Gesetz zur Reform der Pflegeberufe verabschiedet. Als zuständiger Berichterstatter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion war mir dieses Gesetz ein besonderes Anliegen. Wir wollten als Union die Pflege und ihre Ausbildungsbedingungen in Deutschland zukunftssicher machen.

Erich Irlstorfer, MdB in der Plenardebatte zur Pflegereform


Nun haben wir beschlossen, dass in der Altenpflege sowie in der Kinderkrankenpflege eine integrierte Ausbildung angeboten wird, die eine zweijährige generalistische Ausbildung mit einer einjährigen Spezialisierung enthält. Dabei können die Absolventen nach dem zweiten Ausbildungsjahr zwischen den Abschlüssen „Altenpfleger“, „Kinderkrankenpfleger“ oder Generalistik mit dem jeweiligen Schwerpunkt wählen. Darüber hinaus sollen die Auszubildenden nach dem zweiten Jahr den Abschluss zum Pflegeassistenten absolvieren können. In diesem Zusammenhang war mir der niedrigschwellige Zugang zur Pflegeausbildung für Haupt- und Mittelschüler ganz besonders wichtig. Zudem konnten wir auch die flächendeckende Abschaffung des Schulgeldes erreichen.

Der Gesetzgebungsprozess beinhaltete eine lange und intensive Debatte, in der alle relevanten Akteure und Institutionen eingebunden wurden. Der nun gefundene Kompromiss stellt nun einen Mittelweg zwischen Generalistik und spezialisierter Ausbildung dar. Damit können wir einerseits die sektorenübergreifenden Anforderungen der Pflege berücksichtigen und andererseits die Spezialisierung in den einzelnen Pflegebereichen erhalten. Nach sechs Jahren wird die Bundesregierung evaluieren, sodass letztlich die Auszubildenden entscheiden, welches Modell sich am Arbeitsmarkt auf Dauer durchsetzen wird.

Gesetz zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen

22. Juni 2017

Von mehreren bayerischen Verbänden der Jugendarbeit u.a. dem Bund der Deutschen Katholischen Jugend und dem Musikbund von Ober- und Niederbayern wurde ich zum Thema Gesetz zur Stärkung von Kindern und Jugendlichen angeschrieben.

Beanstandet wird u.a., dass Träger von Einrichtungen der offenen Jugendarbeit mit hohen bürokratischen Hürden belastet werden. So wird erstmals eine Meldepflicht, wie sie bereits für stationäre Einrichtungen (z.B. Kitas) gilt, eingeführt und es soll eine neue Pflicht zur Erstellung eines Konzepts zur Sicherung des Kindeswohls und zum Schutz vor Gewalt geben. Außerdem wird bemängelt, dass der Vorschlag der Verbände, eine Unbedenklichkeitserklärung (als Ersatz für ein erweitertes Führungszeugnis für Ehrenamtliche) einzuführen, bisher keinen Eingang ins Gesetz gefunden hat.

Diese Einwände nehmen wir ernst. Auch die CSU-Landesgruppe sieht mehre Punkte, an denen das Gesetz überarbeitet werden muss. Es findet in der bisherigen Form keine Zustimmung der Union.

Trauer um Helmut Kohl

16. Juni 2017
Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl

Mit tiefer Trauer und Bestürzung habe ich die Todesnachricht von Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl entgegengenommen. Die politischen Leistungen unseres Altbundeskanzlers machen ihn zu einer der herausragendsten Persönlichkeiten der europäischen und deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts. Seine großen Verdienste um unser Vaterland und die ganze europäische Völkerfamilie lassen sich nicht in Worte fassen.

Helmut Kohl war ein viertel Jahrhundert der Vorsitzende der CDU, er war Deutschlands Kanzler der Einheit und er war für mich der große Europäer überhaupt. Das persönliche Gespräch, das ich zusammen mit Dr. Otto Wiesheu und Dr. Florian Herrmann mit ihm im Vorfeld unserer Großkundgebung im Jahre 2002 in Freising führen durfte, gehört zu den beeindruckendsten Begegnungen meines Lebens.

Für sein Lebenswerk ist ihm das deutsche Volk für immer zu Dank verpflichtet. Helmut Kohl möge in Frieden ruhen. Mein herzliches Beileid gilt seiner Frau und seinen Kindern.

Einladung zum Jahresempfang

15. Juni 2017

Zum 4. Jahres-Empfang darf ich Sie, als Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis 215, ganz herzlich einladen.

Dieser Empfang ist fester Bestandteil im Austausch mit der Kommunalpolitik sowie mit vielen ehrenamtlich engagierten Menschen aus den Landkreisen Freising und Pfaffenhofen sowie aus den Gemeinden Aresing und Petershausen. Auch die neuen Städte und Gemeinden meines künftigen Wahlkreises (Schrobenhausen) sind herzlich eingeladen.

Bei diesem geselligen Biergartenbesuch erwartet Sie ein abwechslungsreiches Programm aus Musik, Kultur und Information. Außerdem stelle ich kurz mein Programm zur Bundestagswahl am 24. September 2017 vor.

  • Was? JAHRES-EMPFANG
  • Wann? Freitag, 30. Juni 2017, 17.00 Uhr
  • Wo? Schloss-Bräu-Keller
  • Schlossbräugasse 2, 84072 Au i.d. Hallertau

Ich freue mich auf Sie und bitte um Ihre Anmeldung bis 20. Juni 2017. Die ersten 500 Anmeldungen können berücksichtigt werden und erhalten einen reservierten Platz.

Beste Grüße

Ihr Erich Irlstorfer, MdB

Neun Sprach-Kitas im Wahlkreis

13. Juni 2017

Sprache macht einen wichtigen Teil unseres Lebens aus — durch sie verstehen wir die Welt um uns, treten mit Menschen in Kontakt und eignen uns Wissen an. Durch eine frühe Förderung der sprachlichen Kompetenzen steigt der Erfolg auf dem weiteren Bildungsweg nachweislich. Besonders Kinder aus bildungsbenachteiligten Familien und Familien mit Migrationshintergrund profitieren von einer frühen Unterstützung.

Deshalb gibt es das Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“. Dieses hat zum Ziel, die sprachliche Bildung, die Inklusion im Alltag sowie die Zusammenarbeit mit Familien in den Kitas zu stärken. Das Programm wurde durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ins Leben gerufen und ist im Januar 2016 gestartet.

Illustration: Kinder in der Kita Regenbogenland © EnergieAgentur.NRW

Zielgruppe sind Kitas, die von einem überdurchschnittlich hohen Anteil von Kindern mit besonderem sprachlichem Förderbedarf besucht werden. Die Kita-Teams werden durch zusätzliche Fachkräfte mit Expertise im Bereich sprachliche Bildung verstärkt, die direkt in der Kita tätig sind. Mit der Anhebung der Mittel ab 2017 um jährlich 150 Millionen können insgesamt rund 7.000 zusätzliche halbe Fachkraftstellen geschaffen werden. Der Bund stellt für das Programm „Sprach-Kitas“ im Zeitraum zwischen 2016 und 2020 Mittel im Umfang von bis zu einer Milliarde Euro zur Verfügung.

In meinen Wahlkreisen werden inzwischen insgesamt neun Kitas durch das Bundesprogramm unterstützt:
Die Evangelische Kita Regenbogen und das Johanniter-Kinderhaus in Eching, die Evangelisch-Lutherische Kita in Freising, der Kindergarten St. Christophorus in Fahrenzhausen, der Kindergarten Mintraching in Neufahrn, der AWO Kindergarten Regenbogen in Hallbergmoos und die Kitas St. Elisabeth, St. Johannes und St. Andreas in Pfaffenhofen a. d. Ilm. Alle diese Kitas werden mit rund 100.000 Euro bis 2019/2020 durch das Programm gefördert.