Erich Irlstorfer

Mitglied des Deutschen Bundestages - Ausschuss für Gesundheit

Trauer um Heiner Geißler

12. September 2017
Heiner Geißler (Photo: Heike Huslage-Koch)

Mit Bestürzung habe ich die Nachricht vom Tod des ehemaligen CDU-Generalsekretärs und rheinland-pfälzischen Sozialministers Heiner Geißler entgegengenommen.

Seine sozialpolitischen Errungenschaften und seine programmatischen Ideen haben die Union entscheidend mitgeprägt. Zuletzt konnte er noch im hohen Alter von 80 Jahren zwischen den Konfliktparteien des umstrittenen Großprojekts „Stuttgart 21“ vermitteln.

Heiner Geißler war ein streitbarer und hartnäckiger Diskutant im politischen Wettbewerb, der auch kontroverse Standpunkte inhaltsstark vertreten konnte. Sein Tod ist für die deutsche Politik und für die Union ein großer Verlust. Mein herzliches Beileid gilt seiner Frau und seinen Kindern.

Gruß- und Solidaritätsadresse für Peter Steudtner

11. September 2017

Gruß- und Solidaritätsadresse für Peter Steudtner anlässlich des Fürbittengebets in der Gethsemanekirche am 11. September 2017.

Am 5. Juli 2017 wurde Peter Steudtner aus Berlin zusammen mit seinem schwedischen Kollegen Ali Gharavi und acht weiteren türkischen Menschenrechtlern nach einem Workshop in Istanbul festgenommen.

Ihm wird von Seiten der Behörden die Unterstützung einer terroristischen Vereinigung vorgeworfen. Er sitzt nun seit fast neun Wochen in Untersuchungshaft. Die Festnahme steht in einer Reihe mit zahlreichen Verhaftungen in der Türkei, bei denen Menschen ohne ernsthafte Beweise und aus offensichtlich politischen Gründen auf unbestimmte Zeit in Untersuchungshaft festgehalten werden.

Wir, Bundestagsabgeordnete der CDU/CSU-Fraktion, fordern nachdrücklich die Entlassung Peter Steudtners aus der Untersuchungshaft und die Möglichkeit für ihn, nach Deutschland zu seiner Familie zurückzukehren.

Unser herzlicher Gruß und Dank gilt den Teilnehmern des heutigen Mahngottesdienstes und vor allem den Mitgliedern von Peter Steudtners Heimatgemeinde. Mit Ihren täglichen Andachten mahnen Sie die Verantwortungsträger in der deutschen Politik, das Schicksal Peter Steudtners und all der anderen, die in der Türkei aus politischen Gründen inhaftiert sind, nicht zu vergessen und sich für ihre Freilassung einzusetzen. Wir sind uns sicher, dass dieses starke Signal auch in der Türkei wahrgenommen wird.

Diese Gruß- und Solidaritätsadresse wurde von Dr. Philipp Lengsfeld, MdB und Martin Patzelt, MdB initiiert und von folgenden Abgeordneten der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag mitunterzeichnet:

Norbert Brackmann
Dr. Ralf Brauksiepe
Thomas Dörflinger
Marie-Lusie Dött
Dr. Thomas Feist
Ingrid Fischbach
Klaus-Peter Flosbach
Thorsten Frei
Klaus-Dieter Gröhler
Fritz Güntzler
Helmut Heiderich
Frank Heinrich
Rudolf Henke
Bettina Hornhues
Hubert Hüppe
Erich Irlstorfer
Prof. Dr. Egon Jüttner
Hartmut Koschyk
Kordula Kovac
Rüdiger Kruse
Dr. Katja Leikert
Dr. Andreas Lenz
Dr. Claudia Lücking-Michel
Hans-Georg von der Marwitz
Dr. Tim Ostermann
Thomas Rachel
Josef Rief
Dr. Norbert Röttgen
Gabriele Schmidt
Nadine Schön
Uwe Schummer
Johannes Selle
Dr. Peter Tauber
Michael Vietz
Sven Volmering
Albert H. Weiler

UMAMI: Veranstaltung mit Dr. Florian Herrmann und Angelika Schorer in Langenbach

04. September 2017

Am 29.8.17 besuchten meine Kollegen aus dem Landtag Dr. Florian Herrmann, Vorsitzender des Ausschusses für Kommunale Fragen, Innere Sicherheit und Sport und innenpolitischer Sprecher der CSU-Fraktion im bayerischen Landtag und Angelika Schorer, Ausschussvorsitzende für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten die Gemeinde Langenbach in meinem Wahlkreis.

Fleischsomelier Augustin Keller lässt UMAMI erleben. Foto Schwarzfischer

Eine Betriebsführung durch die Feinkost-Metzgerei Keller ermöglichte Einblicke in das Handwerk einer fleisch­verarbeitenden Metzgerei und vermittelte die dort bestehenden höchsten qualitativen Ansprüche an Ausstattung und Abläufe. Jeder der Teilnehmer musste sich in weiße Einmalarbeitskleidung kleiden, Haube und Schuhüberzieher anziehen, die zusätzlich in einer Reinigungsstraße gereinigt wurden, bevor jeder Gast die „reine“ Seite der Produktion betreten durfte. Das Thema Arbeitsschutz ist wichtig. Jeder Metzger muss bei Fleisch­somelier Augustin Keller eine stich- und schnittfeste Schürze und Handschuhe tragen, damit Verletzungen vermieden werden. Der Fleischsomelier Keller zeigte auf, was der fünfte Geschmackssinn Umami ist und warum bei nicht einsetzen von Glutamat die Produkte vom Kunden oft nicht als nicht für gut befunden werden, weil der Geschmackssinn wohlschmeckend nicht bedient wird. Wir kennen salzig, süß, bitter, sauer, als die Geschmackssinne, Umami belegt den Geschmackssinn wohlschmeckend, würzig.

Dr. Florian Herrmann MdL, Dr. Dorothee Fremann (Ortsvorsitzende Langenbach), Augustin Keller (Inhaber Metzgerei Keller), Angelika Schorer MdL, Walter Schmidt (2. Bürgermeister Langenbach). Foto Schwarzfischer

Im anschließenden Dialog mit Herrn Dr. Herrmann und Frau Schorer wurde schnell klar, dass immer mehr Regularien durch nationale und europäische Gesetzgebung umgesetzt werden müssen, die es dem Handwerk in der Fleischverarbeitung sehr schwierig machen, die dazu nötigen Investitionen zu tätigen. Herr Keller warb im Dialog mit Frau Schorer für Verständnis beim Konsumenten, dass nicht täglich zu jeder Zeit alle Produkte immer ausreichend vorhanden sein können und die Qualität im Handwerk auch einen anderen Preis erfordert. Fehlendes qualifiziertes Personal, bzw. fehlende Wertschätzung von Ausbildungsberufen, wie für den Metzger oder Fachverkäufer, führen zu Problemen in der Personalgewinnung. Vorhandenes Personal ist aber motiviert und engagiert. Allerdings belastet die kalte Progression bei der höheren Besteuerung von Überstunden.

Teilnehmer bei „Wohnen im Alter“ in Langenbach. 7. von links: Dr. Elmar Ziegler. Foto Schwarzfischer

Für dem Veranstaltungsteil „Wohnen im Alter in Langenbach“ zeichnete Herr Dr. Elmar Ziegler, Seniorenreferent von Langenbach und stellvertretender Vorsitzender des Seniorenbeirates des Landkreises Freising verantwortlich. Neben Themen, die in einem gemeindlichen Konzept gesteuert werden müssen, wie die gemeinsame Sozialstation mit Haag a.d. Amper, das Bürgerbüro und der Seniorentreff, stand die Gründung einer Seniorengenossenschaft im Mittelpunkt. Die Idee dahinter ist, dass jeder einzelne etwas besonders gut kann oder gerne tut, wie etwa Rasenmähen oder Bügeln. Besagte Leistung wird zeitlich und monetär zur Verfügung gestellt und bewertet und kann im Austausch mit anderen Leistungen genutzt werden. Eine solche Genossenschaft stellt gewissermaßen eine organisierte Art der Nachbarschaftshilfe dar. Eine Idee, die es in vielen Varianten schon gibt, inklusive Anbieter über Apps. In jedem Fall aber eine sehr wertvolle Idee, die in Langenbach umgesetzt werden soll.

Erich Irlstorfer zu den Plakatverunstaltungen in Reichertshofen

29. August 2017

In Reichertshofen wurden Plakate von Bundestagskandidaten verschiedener Parteien mit Aufklebern verunstaltet, so auch ein Veranstaltungshinweis auf eine Kundgebung mit Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) und die Wahlplakate von Erich Irlstorfer. Der Bundestagsabgeordnete, der die Bürger aus Freising, Pfaffenhofen und Schrobenhausen im Deutschen Bundestag vertritt, äußerte sich hierzu wie folgt:

„Jeder, der kandidiert, muss mit Plakatzerstörungen rechnen. Der Vorwurf des Volksverräters mit einem vorgefertigten Aufkleber ist aber durchaus eine neue Dimension. Er soll die politische Debatte vergiften und ist anders zu bewerten als „Malübungen“ oder sonstiger einfältiger Vandalismus. Ich lasse mich da aber nicht provozieren. Gleichwohl befremdet mich dieses Vorgehen natürlich, auch weil meine ehrenamtlichen Helfer und meine Familie viel Zeit in das Bekleben und Aufstellen der Plakate investiert haben.“

Neuer Imagefilm über Erich Irlstorfer

29. August 2017

Die Kamera begleitet unseren Bundestagsabgeordneten Erich Irlstorfer auf einzelnen Stationen im Bundeswahlkreis 214 (Freising, Pfaffenhofen und Schrobenhausen).

Irlstorfer zu Besuch bei der CSU Nandlstadt

25. August 2017

Am 23. August war der Bundestagsabgeordnete Erich Irlstorfer zu Besuch beim CSU-Ortsverband Nandlstadt im Huberhof in Airischwand. Irlstorfer, der seit vier Jahren im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages sitzt und sich um die Wiederwahl als Direktkandidat am 24. September bewirbt, referierte nicht nur über diejenigen Themen, für die er ein ausgewiesener Fachmann ist – Gesundheit und Pflege –, sondern ging auch auf die infrastrukturellen Fragen, die den nördlichen Landkreis Freising umtreiben, ein.

Erich Irlstorfer in Nandlstadt

Einen besonderen Fokus lenkte Irlstorfer auf die rasante Entwicklung bei der Digitalisierung und Kommunikation, die hervorragende Chancen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie biete und es auch möglich mache, dass sich wieder vermehrt Unternehmen im ländlichen Raum ansiedeln können. „Die Arbeit soll zu den Menschen kommen, nicht umgekehrt“, so Irlstorfer. Für eine Trendumkehr der Urbanisierung sei aber die flächendeckende Verfügbarkeit von schneller Breitband- und Mobilfunkversorgung zwingend erforderlich. Innerhalb Deutschlands gibt Bayern hier die Linie vor. Bis 2018 soll ein flächendeckendes Hochgeschwindigkeitsnetz geschaffen werden mit dem das modernste Breitband zum Standard wird. 1,5 Milliarden Euro stellt der Freistaat dafür zur Verfügung. Allein in Nandlstadt und Au werden hierzu fast 80 km Glasfaserkabel verlegt. Als Abgeordneter will sich Irlstorfer auch dafür stark machen, dass Bayern möglichst schnell die neueste Mobilfunkgeneration 5G erhalte.

Neben der digitalen Infrastruktur pries Irlstorfer die Bedeutung von Radwegen. Diese seien bei weitem nicht nur für Städte relevant, sondern könnten beispielsweise für die touristische Erschließung der Holledau genutzt werden. Für eine verstärkte Förderung von Radwegen habe die unionsgeführte Bundesregierung deshalb auch viel Geld in die Hand genommen. Rund 19.000 km Radwege verlaufen bereits entlang von Bundesstraßen. Im Jahre 2016 wurden rund 98 Mio. € für den Erhalt und die Erweiterung dieses Netzes ausgegeben, 2017 seien sogar 130 Millionen Euro hierfür im Haushalt veranschlagt. Große Bedeutung käme dabei dem Nationalen Radverkehrsplan zu, der auch Modellprojekte zur Förderung von Radschnellwegen, die unabhängig von vorhandenen Bundesstraßen verlaufen, sowie für die Ertüchtigung von Betriebswegen an Bundeswasserstraßen vorsehe.

Zum Abschluss ging Irlstorfer auf das auch für junge Familien erschwingliche Bauen ein. Dazu gelte es auch vermehrt Bauland zu erschließen. Grundbesitzer, die landwirtschaftliche Flächen für Bauland zur Verfügung stellen, sollen deshalb die dabei erzielten Einnahmen steuerbegünstigt in den Mietwohnungsbau reinvestieren können.

Die CSU will aber auch den Erwerb von selbstgenutztem Wohneigentum, insbesondere für Familien mit Kindern fördern. Dazu soll ein Baukindergeld in Höhe von 1.200 Euro jährlich für jedes Kind auf zehn Jahre eingeführt werden. Die CSU will darüber hinaus bei der Grunderwerbssteuer Freibeträge für Erwachsene und Kinder einführen. Diese Schritte flankieren weitere geplante Maßnahmen zur Familienförderung, wie eine Erhöhung des Kinderfreibetrags und des Kindergeldes.