Erich Irlstorfer

Mitglied des Deutschen Bundestages - Ausschuss für Gesundheit

Neun Sprach-Kitas im Wahlkreis

13. Juni 2017

Sprache macht einen wichtigen Teil unseres Lebens aus — durch sie verstehen wir die Welt um uns, treten mit Menschen in Kontakt und eignen uns Wissen an. Durch eine frühe Förderung der sprachlichen Kompetenzen steigt der Erfolg auf dem weiteren Bildungsweg nachweislich. Besonders Kinder aus bildungsbenachteiligten Familien und Familien mit Migrationshintergrund profitieren von einer frühen Unterstützung.

Deshalb gibt es das Bundesprogramm „Sprach-Kitas: Weil Sprache der Schlüssel zur Welt ist“. Dieses hat zum Ziel, die sprachliche Bildung, die Inklusion im Alltag sowie die Zusammenarbeit mit Familien in den Kitas zu stärken. Das Programm wurde durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) ins Leben gerufen und ist im Januar 2016 gestartet.

Illustration: Kinder in der Kita Regenbogenland © EnergieAgentur.NRW

Zielgruppe sind Kitas, die von einem überdurchschnittlich hohen Anteil von Kindern mit besonderem sprachlichem Förderbedarf besucht werden. Die Kita-Teams werden durch zusätzliche Fachkräfte mit Expertise im Bereich sprachliche Bildung verstärkt, die direkt in der Kita tätig sind. Mit der Anhebung der Mittel ab 2017 um jährlich 150 Millionen können insgesamt rund 7.000 zusätzliche halbe Fachkraftstellen geschaffen werden. Der Bund stellt für das Programm „Sprach-Kitas“ im Zeitraum zwischen 2016 und 2020 Mittel im Umfang von bis zu einer Milliarde Euro zur Verfügung.

In meinen Wahlkreisen werden inzwischen insgesamt neun Kitas durch das Bundesprogramm unterstützt:
Die Evangelische Kita Regenbogen und das Johanniter-Kinderhaus in Eching, die Evangelisch-Lutherische Kita in Freising, der Kindergarten St. Christophorus in Fahrenzhausen, der Kindergarten Mintraching in Neufahrn, der AWO Kindergarten Regenbogen in Hallbergmoos und die Kitas St. Elisabeth, St. Johannes und St. Andreas in Pfaffenhofen a. d. Ilm. Alle diese Kitas werden mit rund 100.000 Euro bis 2019/2020 durch das Programm gefördert.