Erich Irlstorfer

Mitglied des Deutschen Bundestages - Ausschuss für Gesundheit

Delegationsreise des Ausschusses für Gesundheit im Deutschen Bundestag nach Den Haag

07. August 2018

Unter Leitung von Heike Baehrens (SPD) besuchte ich vom 21. bis 22. Juli im Rahmen einer Delegationsreise die niederländische Stadt. Zum Thema „Pflege im Quartier“ besuchten wir das Ministerium für Gesundheit, Gemeinwohl und Sport, kamen mit unseren niederländischen Abgeordnetenkollegen aus der zweiten Kammer zusammen und informierten uns über regionale Pflegeprojekte.

Darüber hinaus standen unter anderem Gespräche mit Vertretern des ambulanten Krankenpflegedienstes Buurtzorg (etwa „Nachbarschaftspflege“) auf dem Programm.

Aus meiner Sicht ist es von enormer Bedeutung, dass pflegebedürftige Menschen Zugang zu einer qualitativ hochwertigen und wohnortnahen Versorgung haben. Sowohl in den Städten als auch im ländlichen Raum muss die flächendeckende Pflege von höchster Priorität sein. Dieses niederländische Beispiel zeigt, dass solche Modelle möglich sind und einen Mehrwert für alle Beteiligten haben können.

27. Hopfazupfa-Fest 15. August 2018

07. August 2018

Der Verein Bayern, Brauch und Volksmusik lädt zum 27. Hopfazupfa-Jahrtag am 15. August 2018 ein.

Dieser Tag ist zu einer Tradition in unserem Landkreis Pfaffenhofen sowie der gesamten Hallertau geworden und bietet für Jung und Alt eine tolle Möglichkeit die Vielfältigkeit des Hopfens zu erleben. Echte bayerische Volksmusik, hervorragendes Essen sowie bayerische Kultur machen dieses Fest zu einem Sommererlebnis!

Als Vereinsmitglied ist es für mich eine Selbstverständlichkeit dafür zu werben. Bis bald auf in Prielhof am Fuße des Klosters zu Scheyern.

Erich Irlstorfer, MdB, als gewähltes Mitglied im neuen Unterausschuss für Globale Gesundheit

26. Juli 2018

Am 13. Juni 2018 hielt der Unterausschuss Globale Gesundheit seine erste inhaltliche Sitzung. Die Mitglieder führten ein Gespräch mit der AIDS-Aktivistin und Botschafter von RED Connie Mudenda aus Gambia. Frau Mudenda sprach über ihre eigene Erkrankung, den tragischen Verlust von drei Kindern und die aktuelle Situation in Gambia und Afrika. Durch den Globalen Fund gegen AIDS, Malaria und Tuberkulose gelang es Frau Mudenda kostenlosen Zugang zu den entsprechenden Medikamenten zu erhalten. Auf diesem Weg konnte sie die Krankheit überwinden und eine gesunde Tochter auf die Welt bringen.

Auf die Frage, was ihrer Meinung nach im Kampf gegen diese Erkrankungen entscheidend ist, antwortete Frau Mudenda: „Bildung, Bildung, Bildung!“. Aufklärung und die Präventionsarbeit seien maßgeblich, um einen wirklichen Wandel in den afrikanischen Ländern zu erreichen.

Der Unterausschuss wurde vom Hauptausschuss für Gesundheit einberufen, um die Herausforderungen und Möglichkeiten der Globalisierung auch aus gesundheitspolitischer Sicht zu diskutieren. Themen, wie die weltweite Gesundheitsversorgung, die Bekämpfung von Epidemien oder die multilaterale und grenzübergreifende Zusammenarbeit werden zu zentralen Themen des Unterausschusses.

Erich Irlstorfer ist für die CDU/CSU-Fraktion in den Unterausschuss gewählt worden.

15. Bundesweiter Tag des Cholesterins im Deutschen Bundestag

26. Juli 2018

In der vergangenen Woche hat die Deutsche Gesellschaft zur Bekämpfung von Fettstoffwechselstörungen und ihren Folgeerkrankungen (DGFF) e.V. den 15. bundesweiten Tag des Cholesterins im Deutschen Bundestag veranstaltet. In verschiedenen Gesprächen mit den Ärzten und Helfern hat sich Erich Irlstorfer, MdB, über Herz-Kreislauf-Erkrankungen informiert und vor Ort die verschiedenen Tests durchführen lassen. Mit Hilfe der ermittelten Werte wird ein persönliches Risikoprofil erstellt.

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind die häufigste Todesursache in Deutschland. Rund 350.000 Menschen sterben jedes Jahr an den Folgen. Aus diesem Grund wäre es sinnvoll, die Risikofaktoren, wie eine Fettstoffwechselstörung frühzeitig zu entdecken und zu behandeln. Konsequenzen wie Schlaganfall oder Herzinfarkt können vermieden werden.

Ich ermuntere alle Menschen, sich ebenfalls zu untersuchen!

Deutscher Ethikrat fordert mehr Suizidprävention als Suizidunterstützung

26. Juli 2018

In einem Urteil vom 2. März 2017 hat das Bundesverwaltungsgericht die Auffassung vertreten, das allgemeine Persönlichkeitsrecht aus Art. 2 Abs. 1 i.V.m. Art. 1 Abs. 1 GG umfasse „auch das Recht eines schwer und unheilbar kranken Menschen, zu entscheiden, wie und zu welchem Zeitpunkt sein Leben enden soll, vorausgesetzt, er kann seinen Willen frei bilden und entsprechend handeln“. Für den Fall einer „extremen Notlage“ folge hieraus ein Anspruch auf Erteilung einer Erlaubnis zum Erwerb von Natrium-Pentobarbital zum Zweck der Selbsttötung.

Der Deutsche Ethikrat äußerte sich kritisch: Diese Entscheidung sei nicht mit den Grundwerten des parlamentarischen Gesetzgebers vereinbar. Eine spezielle gesetzliche Regulierung der Suizidbeihilfe lehnte die Mehrheit des Deutschen Ethikrates mit der Begründung ab, auf diese Weise würden gleichsam „erlaubte Normalfälle“ einer Suizidbeihilfe definiert. Betont wurde, dass Suizidbeihilfe in Verbindung mit einem Regelangebot von Ärzten oder anderen Vereinen das Risiko birgt, den gesellschaftlichen Respekt vor dem Leben schwächen zu können und fremdbestimmte Einflussnahme begünstige. Dennoch hält eine Minderheit des Deutschen Ethikrates das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts dagegen für ethisch akzeptabel: Es stünde somit im Einklang mit der dem Notstandsprinzip zugrunde liegenden Moralpflicht, vor allem in existenziellen Grenzfällen ein Verbot nicht zum Gebot der Unmenschlichkeit werden zu lassen.

Der Deutsche Ethikrat hat sich einheitlich für eine gesetzliche Stärkung suizidpräventiver Maßnahmen, einer Intensivierung der Hospiz- und Palliativversorgung im ambulanten und stationären Bereich sowie der allgemeinen Versorgung von Menschen in ihrer letzten Lebensphase ausgesprochen. Zudem betonte der Rat, dass im freiheitlichen Verfassungsstaat keine Rechtspflicht zum Leben besteht und deshalb Suizid nicht generell als Unrecht zu qualifizieren ist. In diesem Zusammenhang hat der Deutsche Bundestag Ende 2015 eine Regelung zur Strafbarkeit der „geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung in das Strafgesetzbuch aufgenommen (vgl. § 217 StGB).

Steigende Renten durch höhere Löhne

26. Juli 2018

Berlin – Die Bundesregierung hat die sogenannte Rentenwertbestimmungsverordnung 2018 beschlossen. Stephan Stracke, MdB, und sozialpolitischer Sprecher CSU im Bundestag und Max Straubinger, MdB, und der zuständige Berichterstatter, erklären dazu: „Die Union steht für eine gerechte Teilhabe der Rentnerinnen und Rentner am Wohlstand. Steigen die Einkommen der Beschäftigten, profitieren hiervon auch die Rentner und nehmen damit am wirtschaftlichen Erfolg in unserem Land teil“.

Straubinger zufolge werden die Renten für über 20 Millionen Rentnerinnen und Rentner erneut deutlich angehoben. In den letzten zehn Jahren sind die Renten deutlich stärker angestiegen als die Inflationsrate. Das bedeutet: Die Rentner haben auch real mehr Geld in der Tasche, so Straubinger. Wichtig ist es, die erfolgreiche Rentenpolitik der letzten Legislaturperiode weiterhin zu verfolgen und weitere Leistungsverbesserungen auf den Weg zu bringen, betonte Stracke.

Darunter fällt auch die Mütterrente II, die Verbesserung der Erwerbsminderungsrente, die Stabilisierung des Rentenniveaus oder die Wiedereinführung der Parität bei den Krankenversicherungsbeiträgen der Rentner. Wie CDU und CSU im Bundestagswahlkampf gefordert haben, werde auch eine entsprechende Rentenkommission eingesetzt, um die langfristigen Weichenstellungen für einen Generationenvertrag zu stellen.