Erich Irlstorfer

Mitglied des Deutschen Bundestages - Ausschuss für Gesundheit

Irlstorfer zu Besuch bei der CSU Nandlstadt

25. August 2017

Am 23. August war der Bundestagsabgeordnete Erich Irlstorfer zu Besuch beim CSU-Ortsverband Nandlstadt im Huberhof in Airischwand. Irlstorfer, der seit vier Jahren im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages sitzt und sich um die Wiederwahl als Direktkandidat am 24. September bewirbt, referierte nicht nur über diejenigen Themen, für die er ein ausgewiesener Fachmann ist – Gesundheit und Pflege –, sondern ging auch auf die infrastrukturellen Fragen, die den nördlichen Landkreis Freising umtreiben, ein.

Erich Irlstorfer in Nandlstadt

Einen besonderen Fokus lenkte Irlstorfer auf die rasante Entwicklung bei der Digitalisierung und Kommunikation, die hervorragende Chancen für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie biete und es auch möglich mache, dass sich wieder vermehrt Unternehmen im ländlichen Raum ansiedeln können. „Die Arbeit soll zu den Menschen kommen, nicht umgekehrt“, so Irlstorfer. Für eine Trendumkehr der Urbanisierung sei aber die flächendeckende Verfügbarkeit von schneller Breitband- und Mobilfunkversorgung zwingend erforderlich. Innerhalb Deutschlands gibt Bayern hier die Linie vor. Bis 2018 soll ein flächendeckendes Hochgeschwindigkeitsnetz geschaffen werden mit dem das modernste Breitband zum Standard wird. 1,5 Milliarden Euro stellt der Freistaat dafür zur Verfügung. Allein in Nandlstadt und Au werden hierzu fast 80 km Glasfaserkabel verlegt. Als Abgeordneter will sich Irlstorfer auch dafür stark machen, dass Bayern möglichst schnell die neueste Mobilfunkgeneration 5G erhalte.

Neben der digitalen Infrastruktur pries Irlstorfer die Bedeutung von Radwegen. Diese seien bei weitem nicht nur für Städte relevant, sondern könnten beispielsweise für die touristische Erschließung der Holledau genutzt werden. Für eine verstärkte Förderung von Radwegen habe die unionsgeführte Bundesregierung deshalb auch viel Geld in die Hand genommen. Rund 19.000 km Radwege verlaufen bereits entlang von Bundesstraßen. Im Jahre 2016 wurden rund 98 Mio. € für den Erhalt und die Erweiterung dieses Netzes ausgegeben, 2017 seien sogar 130 Millionen Euro hierfür im Haushalt veranschlagt. Große Bedeutung käme dabei dem Nationalen Radverkehrsplan zu, der auch Modellprojekte zur Förderung von Radschnellwegen, die unabhängig von vorhandenen Bundesstraßen verlaufen, sowie für die Ertüchtigung von Betriebswegen an Bundeswasserstraßen vorsehe.

Zum Abschluss ging Irlstorfer auf das auch für junge Familien erschwingliche Bauen ein. Dazu gelte es auch vermehrt Bauland zu erschließen. Grundbesitzer, die landwirtschaftliche Flächen für Bauland zur Verfügung stellen, sollen deshalb die dabei erzielten Einnahmen steuerbegünstigt in den Mietwohnungsbau reinvestieren können.

Die CSU will aber auch den Erwerb von selbstgenutztem Wohneigentum, insbesondere für Familien mit Kindern fördern. Dazu soll ein Baukindergeld in Höhe von 1.200 Euro jährlich für jedes Kind auf zehn Jahre eingeführt werden. Die CSU will darüber hinaus bei der Grunderwerbssteuer Freibeträge für Erwachsene und Kinder einführen. Diese Schritte flankieren weitere geplante Maßnahmen zur Familienförderung, wie eine Erhöhung des Kinderfreibetrags und des Kindergeldes.